Bolt Monster PDW

9. September 2020

Da ist sie endlich!!! Die kleine Bolt Airsoft Monster PDW. Das erste Mal hatte ich diesen kleinen 0.5 Joule Spaßmacher auf der IWA 2019 in den Händen. Handguard und Stock waren noch aus dem 3D Drucker aber so hatte man schon eine grobe Vorstellung wie sie später einmal aussehen sollte und mein Interesse war sofort geweckt. 



Seit Juli 2020 ist das Biest auf dem deutschen Markt für 329 Euro (Stand September 2020) bei Sniper-Airsoft Supply erhältlich. Sicher wird sich der ein oder andere jetzt denken, Wow der Preis ist ganz schön hoch für eine 0.5 Joule Waffe, da bekomme ich doch für weniger Geld auch etwas anderes. ABER ich sag es gleich, sie ist ihr Geld wert!


Die Waffe ist aus Metall gefertigt und macht auf den ersten Blick einen sehr guten und robusten Eindruck. Lower und Upper sitzen sehr gut aufeinander und weisen keinen Spielraum oder scharfe Kanten auf. Auf dem Body natürlich das gewohnte Bolt Airsoft Logo, Kaliber 6mm BB und QR Code mit dem man direkt auf die Bolt Airsoft Homepage gelangt. 
Handguard und Teile des PDW Stocks sind aus Polymer Kunststoff. 



Unter dem Handguard sitzt das Akkufach mit einem Tamiya Anschluss. Hier können Stick Typ Akkus mit einer Länge von maximal 11cm untergebracht werden (getestet mit einem Nuprol 1450mAh 11.1V). An der Waffe einfach den Verschlussring nach hinten ziehen, Handguard Klappe abnehmen und den Akku einsetzen. Der Stock lässt sich ohne Probleme in 2 Positionen einstellen und die Länge kann zwischen 530mm und 630mm variiert werden. 
Out of the Box kommt die PDW mit einem Front und Rear Sight, diese sehen etwas groß aus aber passen dennoch super zum Gesamtbild der Waffe. Selbstverständlich können auch andere Optiken an der Rail angebracht werden. Der Short Suppressor sieht sehr edel aus mit dem blauen Ring als kleines Highlight. An dem 14mm negativ Gewinde können aber auch Tracer usw. angebracht werden. Wer den Suppressor auswechseln möchte muss zu Trick 17 greifen. Mit einem Heißluftgebläse lässt sich dieser erwärmen und kann dann abmontiert werden. (Dieser wurde zusätzlich etwas verklebt ab Werk). Danke für den Tipp des CEO´s von Bolt Airsoft.





Typisch für eine Bolt Airsoft findet man auch hier wieder einen 6.00mm Tuninglauf für Präzision und Reichweite. Persönlich habe ich mit diesen Läufen immer sehr gute Erfahrungen gemacht egal ob es eine Hellfire, TBS oder meine alte MK18 BRSS war. Am besten verwendet man Bolt, Valken, Longbow oder G&G BB´s oder was ihr sonst gern an namhaften Favoriten habt. 

Die V2 Gearbox wurde generalüberholt um dem kleinem Monster gerecht zu werden. Hier findet man Stahl Super High Speed Gears mit einer 13:1 Übersetzung, einen High Speed Piston mit durchgehender Stahlzahnreihe (13 Zähne) und einem skelettiertem Aluminium Piston. Der speziell entwickelte Pistonhead ist neu und nach innen gewölbt und erzeugt somit ein größeres Luftpolster. Der verbaute High Torque Motor mit MIM Stahlgear ist 3 mal stärker als andere übliche 0.5er Motoren. Dieser wird auch nicht warm oder überhitzt im Griff wenn man den ganzen Tag damit im FullAuto Modus gespielt hat. 





Aber kommen wir nun zu den Fakten. Es ist die erste 0.5 Joule Waffe aus dem Hause Bolt Airsoft die FullAuto als auch Semi Modus hat. 
Getestet wurde das ganze direkt auf dem Spielfeld. Gechront wurde mit konstanten 0.47, 0.48 Joule. Da kann man sich nicht beklagen. Die PDW hat durchweg ihren Job auch ohne Mosfet oder ETU erledigt. Weder Gearjams, Doppelschüsse oder anderen Problemen. Mit einer ausgeschriebenen 32 ROF ( Rate of Fire) auf der Homepage kann ich das auch bestätigt, bei meinen Tests waren es sogar 35 ROF. Auf einer Distanz von 50-60m ist es kein Problem den Gegner zu treffen. Der FullAuto Modus macht richtig Spaß und übertrifft damit auch aus persönlicher Sicht die G&G Firehawk. 
Die Spieler die sie testen durften waren alle sehr begeistert und wollten sie mir danach direkt abkaufen. Ein dickes Lächeln sagt mehr als 1000 Worte. Für CQB und Outdoor der perfekte Spaßmacher. Für mich eine klare Kaufempfehlung auch wenn der Preis etwas über dem Durchschnitt einer 0.5er Waffe liegt.

Ich freu mich schon auf ein weiteres Modell von Bolt Airsoft (noch geheim aber die Bilder lassen sehr viel versprechen). 


Links:
https://www.sniper-as.de/
https://www.sniper-as.de/bolt-airsoft/bolt-monster-0-5-j#tab-menu--product

https://www.sniper-as.de/bolt-airsoft/bolt-monster-0-5-j#bundle--bolt-monster--bbs

Airtech Studios G&G ARP9 Upgrade Parts

3. September 2020

Willkommen zurück Peanuts Peeps.
Im heutigen Blog Post geht es um weitere kleine Upgrade Parts aus dem Hause Airtech Studios. Viele kennen schon den einen oder anderen Blog Beitrag von mir über die  Produkte der Firma. Heute möchte ich euch noch ein paar Erweiterungen vorstellen. 

G&G APR9 & ARP556 IBS™ Inner Barrel Stabilizer:



Das IBS ist ein einfaches aber hocheffektives Drop-In Upgrade um den Lauf zu stabilisieren und die Flugbahn der BB´s zu optimieren.  


Die Montage ist kinderleicht. Einfach vorne den Flash Hider demontieren, O-Ring und kleine Schraube auf das Gewinde drehen. Das ist alles! Durch den festen Sitz des Laufes erhöht sich die Genauigkeit der Flugbahn und mit minimalen Kosten und Aufwand erreicht man ein hervorragendes Ergebnis. 




G&G Rotary HopUp Chamber - R-Hop Arm:



Mit dem Advanced R-Hop Arm kann das HopUp für kleines Geld eingebaut werden. Dafür braucht es nichts an großen Fachkenntnissen. HopUp aus der Waffe entfernen und das alte R-Hop gegen das neue austauschen und schon fliegen die BB´s um einiges besser und gerader. Natürlich muss zusätzlich das HopUp selbst später bei den ersten Testschüssen eingestellt werden, aber der Unterschied macht sich auf jeden Fall bemerkbar.



G&G ARP STC™ Speed Trigger Converter:
Das kleine Teil wird direkt am Trigger verbaut. Dafür muss die Gearbox geöffnet werden. Meine ARP9 Gearbox war bis dato noch Jungfrau und war gespannt wie easy sich das ganze einbauen lässt. Mit dem richtigen Werkzeug bewaffnet ging es los. Gearbox auf - und dann vorsichtig den Trigger ausbauen. Dann die mitgelieferte kleine silberne CNC gefräste Platte am Trigger festschrauben und alles wieder ordentlich zusammen bauen. Der Unterschied ist wirklich groß. Der Abzugsweg verkürzt sich um ganze 1.8mm. Da macht das Triggern mit der kleinen ARP noch mehr Spaß. 
Der Converter passt auch in die Modelle der CM16 / TR16 ETU Serie








Mein Fazit:
Für wenig Aufwand und geringe Kosten kann man so noch etwas mehr aus der G&G ARP9 raus holen. Gerade der kleine Umbau des Triggers hat mir sehr gefallen und macht sich deutlich bemerkbar. Bin gespannt was Airtech Studios noch so auf den Markt bringt. Ich habe auch noch ein paar andere Parts für die Kriss Vector und TK45c hier liegen aber darüber erfahrt ihr in den nächsten Beiträgen. Stay tuned!

Blog Post sponsored by Airtech Studios 

Link:

Silverback Desert Tech SRS A2

22. August 2020

Let`s talk about...Silverback SRS A2

Wir alle kennen Bilder mit Scharfschützengewehren aus diversen Filmen. Die Auswahl an Airsoft Sniper Modellen ist riesig und im Nachhinein muss oft nochmal das gleiche an Geld was die Waffe gekostet hat investiert werden um zufriedenstellende Ergebnisse zu bekommen. Optisch bieten die meisten auch wenig Abwechslung und als kleinere Person mit einer riesigen Sniper Rifle im Wald zu sitzen war auch nicht das was ich mir erhofft hatte. Also war das Thema Sniper für mich vorerst erledigt. 
2018 kam es wie es kommen musste, es war Liebe auf den ersten Blick als ich einige Modelle von Silverback auf der IWA Nürnberg anfassen konnte. 
Aber genug jetzt mit den alten Erinnerungen, und legen endlich los.

Die Silverback Airsoft Desert Tech SRS kam Ende 2015 als Airsoft Lizenzmodell auf den Markt, und hat alle Markings wie beim scharfen Vorbild. Das Bullpup Design ist ein echter Eyecatcher und sieht nicht aus wie die 0815 Sniper Waffen wie man sie überall auf den Spielfeldern sieht. Die SRS A2 gibt es aktuell in den Längen 16" und 22". 
Ich habe mich für die 16" Variante in Olive entschieden, diese gibt es für 629 Euro (Stand August 2020) bei Begadi. Die Waffe gibt es auch noch in Schwarz oder Tan. 

Unboxing und Inhalt:




Im Karton befindet sich die vormontierte SRS A2, eine Anleitung auf Englisch, ein gestickter Silverback Patch, ein Magazin mit 30 Schuss Kapazität, Montagematerial (Inbusschlüssel, Fett und Rails) sowie ein Schussprotokoll. 

Die kleine Desert Tech - SRS (Stealth Recon Scout) ist durch ihr Bullpup Design eines der kürzesten Scharfschützengewehre der Welt. Dank der kompakten Bauart also perfekt für urbane Gebiete und enge Umgebungen. Ein weiterer Vorteil ist natürlich die Größe wodurch sie leichter zu transportieren ist. Andere Waffen dieser Klasse müssen oft erst auseinander geklappt oder montiert werden. Die SRS ist sofort einsatzbereit und Ready to Play! 

Die 16" Version wiegt ca. 2500g ohne Scope und kommt auf eine Gesamtlänge von ca. 7200mm. Durch das ausgefräste Aluminium Gehäuse, dem Outer Barrel und einigen Upgrades zu denen ich später komme ist die A2 sogar 700g leichter als die A1 Version. 
Der Schaft ist aus hochwertigem robusten Kunststoff gefertigt und ist von der Haptik sehr wertig. Die ebenfalls aus Kunststoff gefertigte Wangenauflage lässt sich durch Anlösen der Schrauben in der Höhe verstellen, sehr praktisch wenn man schnell die richtige Position findet muss um durch ein Zielfernrohr den Gegner ausfindig zu machen. 
Am Ende des Stocks befindet sich die Buttplate, diese bildet das Bindeglied zwischen dieser und der Schulter des Schützen, sitzt sehr fest und durch die Gummierung wird eine  Rutschfestigkeit erreicht damit beim Zielen das Gewehr nicht von der Schulter rutscht. Die Buttplate lässt sich ebenfalls mittels Spacer einstellen. Hierzu kann man aber nur einen der insgesamt drei Spacer entfernen, da der Spring Guide dort noch fixiert werden muss. Wer seine Waffe noch weiter vergrößern will kann sich zusätzliche Spacer nachkaufen. Link dafür findet ihr wie immer am Ende des Beitrags. 
Kurz vor der Buttplate befindet sich auf beiden Seiten eine QD-Aufnahme für einen Sling, dieser besteht aus Stahl und ist sehr robust, wem das zu wenig ist kann sich einen Silverback SRS QD Attachment Point vorne am M-Lok Handguard anbringen um einen 2-Point-Sling zu nutzen. Unten am Stock der SRS ist ein Monopod verbaut, dieser besteht aus Aluminium und lässt sich schnell ausfahren und einstellen um den Stand der Waffe zu regulieren.







Das Abzugsgewicht und der Abzugsweg lassen sich frei einstellen, heißt es ist keine Demontage nötig. Alles wird sehr komfortabel direkt am Abzug und Gehäuse mittels Schrauben eingestellt. Die Sicherung befindet sich direkt am Abzug und ist beidseitig bedienbar, ebenso der Magazinhalter. Beides lässt sich gut mit dem Zeigefinger erreichen und bedienen (auch für kleine Hände geeignet).

Bevor ich es vergesse, da es sich bei der SRS um ein Linzenmodell handelt hat diese auch alle Markings die sich jeweils links und rechts unter der Rail befinden, ebenso das F im Fünfeck mit Begadi als Importeur. 






An der 21mm langen Picatinny Schiene können Zielfernrohre oder anderes Zubehör angebracht werden. Gesamtlänge der ganzen Schiene 385mm.
Der ergonomisch geformte Griff sieht auf den ersten Blick etwas riesig aus aber liegt sehr gut in der Hand und lässt sich gut umgreifen.

Kommen wir nun zu dem vielleicht interessanteren Teil, dem ganzen Technik Part




Springguide:
Diese ist komplett aus Stahl gefertigt und hat zu ihrem Vorgänger Modell ein Kugellager aus Nylon Fiber spendiert bekommen. 
Piston:
Der Piston besteht aus insgesamt drei Teilen. Die aus Stahl gefertigte Sear zur Arretierung, 
dem Aluminium Piston selbst, und dem Piston Head aus Gummi. Der O-Ring ist sehr weich, dichtet zu 100% ab und dehnt sich perfekt beim Schuss aus. Das Schussgeräusch ist sehr angenehm und nicht so dominant wie an anderen Sniper Gewehren. Mit einem zusätzlichen Schalldämpfer hat man also sogar noch mehr Möglichkeiten fast geräuschlos den ein oder anderen Sniper Kill wie aus den großen Kino Filmen zu haben. Alles ist wirklich sehr stabil und man kann ohne Bedenken die SRS mit einer M160 Feder spielen. Die mitgelieferte M120 Feder hatte im Chrono Protokoll etwa 1,6 Joule mit 0.40g BB´s.

Ich habe mir zusätzlich noch andere Federn von Rapax bestellt die ein leichteres Spannen versprechen, gerade für mich etwas von Vorteil wenn man nicht so viel Kraft in den dürren Ärmchen hat. Mit der 2+ kam ich auf 2,3 Joule und der 3+ auf 2,8 Joule. Natürlich können auch die andere Federn diverser Hersteller verwendet werden. 
Outer Barel:
Der reduzierte Fluted Outer Barrel sitzt bombenfest in der Waffe und wackelt keinen Millimeter, an dessen Ende ist eine Kappe unter welcher sich ein 14mm CCW/24mm SRS Gewinde befindet an der alle gängigen Schalldämpfer und Mündungsfeuerdämpfer montiert werden können.
HopUp:
Das wohl wichtigste wenn es um Präzision geht ist das HopUp und der Lauf. Das spezielle HopUp wurde überarbeitet was die Zentrierung erleichtert, die Flugbahn kann präzise eingestellt werden. Die HopUp Schrauben werden mit O-Ring gesichert.
Für Hobby Schrauber und Bastler ist hier noch zu erwähnen das Lauf und HopUp zu 100% kompatibel mit anderen Hersteller ist. Natürlich Silverbacks eingene Buckings, Slong, MapleLeaf usw.
Magazin:
Dieses besteht aus Stahlblech und Kunststoff wiegt etwa 190g und fasst 30 Schuss. Ein Follower liegt auch noch bei der optional verbaut werden kann. Dieser ragt ca. 3cm aus dem leeren Magazin, wird er nicht wieder in das leere Magazin gedrückt kann er beim verstauen beschädigt werden oder im schlimmsten Fall abbrechen.
Vorteil des Followers: Feeded bis zur letzten Kugel und ihr verliert keine BB´s beim nachladen wie es sonst oft üblich ist wenn ein paar aus dem Magazinschaft fallen beim Mag Wechsel.




Fazit:
Optisch ist die SRS wirklich eine schöne Waffe mit der man auffällt, gerade wegen dem Design. Durch das leichtere Gewicht zum Vorgänger Model fühlt sie sich trotzdem hochwertig und robust an. Von der Technischen Seite her ist das Gute Stück Out of the Box eine klare Kaufempfehlung. Wem das noch nicht genug ist kann natürlich noch Feder, HopUp Unit usw. upgraden um das Nonplusultra zu erreichen.
Mir persönlich gefällt das 16" Model weil es klein und kompakt ist. Stört nicht wenn man z.B. mal schnell um ein Gebäude huschen muss oder bleibt nicht irgendwo im Gebüsch hängen auf der Suche nach dem perfekten Sniper Spot. Was die Wartung angeht, gibt es gleich noch einen Pluspunkt. Einfach die Buttplate runter und man kommt an alle wichtigen Teile sofort ran. Thats it! Einfacher geht es wohl kaum.
Zu guter letzt komm ich noch zur Kompatibilität zwischen den Modellen. Alle alten und neuen Teile egal welcher Generation können untereinander getauscht werden. Man merkt da wird mitgedacht im Hause Silverback.
Ich hoffe wir bekommen noch mehr zu sehen und bin sehr gespannt was es nächstes Jahr auf der IWA neues zu sehen gibt am Silverback - Desert Tech Stand.


Link:
https://www.begadi.com/catalogsearch/result/?q=Silverback+Desert+Tech+SRS+A2
https://www.begadi.com/catalogsearch/result/?q=silverback+magazin
https://www.begadi.com/catalogsearch/result/?q=srs+pouch
https://www.begadi.com/tuning-internals/federdruck-langwaffen/silverback-desert-tech-srs/silverback-srs-qd-attachment-point-rail-adapter.html
https://www.begadi.com/tuning-internals/federdruck-langwaffen/silverback-desert-tech-srs/silverback-srs-teflon-springguide-mit-lager.html
https://www.begadi.com/silverback-srs-buttplate-spacers-3er-pack.html

https://www.begadi.com/catalogsearch/result/?q=silverback